VIX Dashboard Volatilitäts-Zentrale

VIX · Term Structure · Tail Risk · CBOE-Indizes · alle 30 Min aktualisiert

VIX verstehen — Volatilität täglich einordnen

Der VIX (CBOE Volatility Index) zeigt die erwartete Schwankungsbreite des S&P 500. Dieses Dashboard bildet das gesamte CBOE-Volatilitäts-Universum ab: VIX, VVIX, SKEW, VIX Term Structure (VIX9D bis VIX1Y), VXN, RVX, OVX, GVZ und den LTV (Left Tail Volatility). Alle Werte werden alle 30 Minuten aktualisiert und historisch eingeordnet (Percentile).

S&P 500 Volatilität — Termstruktur
VIX1D 1D
VIX9D 9D
VIX 30Di
VIX3M 3Mi
VIX6M 6M
VIX1Y 1Y
Regime-Indikatoren & Ratios
VVIX VoVi
SKEW Taili
LTV Taili
VIX / VIX3Mi
VIX9D / VIX
Cross-Asset Volatilität
VXN NDX
RVX RUT
V2TX EU
MOVE Bonds
OVX Öl
GVZ Gold

VIX Futures — Termstruktur

VIX Spot + VX Futures-Kontrakte (CBOE/CFE) · Live

So liest du die Kurve: Links steht der aktuelle VIX-Spot, rechts die VX-Futures nach Verfallsmonat. Steigt die Kurve nach rechts an → Contango (normal, Markt erwartet keine kurzfristige Eskalation). Fällt sie nach rechts ab → Backwardation (akuter Stress, kurzfristig wird mehr Risiko eingepreist als langfristig). Mehr dazu unten ↓

Percentile-Heatmap (252 Tage)

Wo steht jeder Index relativ zu seiner 1-Jahres-Historie?

Kern-Indikatoren
VIX Kurzfrist
VIX Langfrist
Cross-Asset Vola
0–20% billig 20–40% günstig 40–60% normal 60–80% teuer 80–100% extrem teuer
Die Percentile sagen dir, wo der heutige Wert im Vergleich zu den letzten 63 / 126 / 252 Handelstagen steht. Beispiel: Pct 252 = 85 % bedeutet: Höher als an 85 % aller Tage im letzten Jahr — also klar überdurchschnittlich teuer (höhere implizite Vola, höhere Optionskosten). Pct 252 < 20 % heißt: implizite Vola im unteren Bereich — niedrigere Optionspreise, geringere Absicherungskosten. Reine Einordnung, keine Handlungsempfehlung.

VIX History — mit SMA200

Der VIX ist der Hauptindikator: erwartete Schwankung des S&P 500 für die nächsten 30 Tage. Liegt er über seinem 200-Tage-Schnitt, beschreibt das oft eine Stressphase mit erhöhten Optionsprämien. Liegt er klar darunter, ist die implizite Vola niedrig (geringere Prämien). Beschreibend, keine Wertung.

Volatilitäts-Risikoprämie (VRP)

VIX (implizite Vola) vs. Realized Volatility (21d) des S&P 500

Was ist die VRP? Die Differenz zwischen dem, was der Markt an Volatilität erwartet (VIX) und dem, was tatsächlich passiert (Realized Vol). Eine positive VRP bedeutet, dass implizite Vola im Schnitt über der realisierten lag — ein bekanntes Optionsmarkt-Phänomen, das Short-Vola-Ansätze begünstigen kann, aber risikobehaftet bleibt. Wird sie negativ, war die implizite Vola zu niedrig angesetzt. Beschreibend, kein Renditeversprechen.

VVIX

VIX of VIX. Wie unsicher ist der Markt über den VIX selbst? Hoher VVIX = große Bewegungen im VIX möglich → typischerweise Umfeld für kleinere Positionsgrößen.

SKEW Index

Crash-Versicherungs-Index. Misst, wie viel Aufpreis für Out-of-the-Money-Puts gezahlt wird. Werte > 140 signalisieren erhöhtes Tail-Risiko.

VIX / VIX3M Ratio — Contango vs. Backwardation

< 1 = Contango (normal) · > 1 = Backwardation (Stress)

📈 Contango (Ratio < 1)
Der 30-Tage-VIX ist niedriger als der 3-Monats-VIX. Der Markt sagt: „Heute alles ruhig, langfristig könnte mehr passieren.“ Das ist der typische Normalzustand am VIX-Future-Markt. Hier wirkt der Roll-Yield: Futures rollen zur Spot-Vola hin und verlieren tendenziell Wert über die Zeit. Reine Markt-Mechanik — keine Aussage darüber, ob oder wie man das handeln sollte.
📉 Backwardation (Ratio > 1)
Der 30-Tage-VIX ist höher als der 3-Monats-VIX. Der Markt signalisiert: „Akuter Stress — jetzt, nicht in 3 Monaten.” Das passiert nur in echten Krisen (COVID-Crash, August 2024). In solchen Phasen ist ungesicherter Vola-Verkauf besonders riskant — der Roll-Yield dreht ins Negative, einzelne Positionen können sehr große Verluste verursachen. Beschreibung der Risikolage, keine Handlungsanweisung.

OVX — Crude Oil VIX

Erwartete Volatilität von WTI-Öl. Steigt typischerweise bei geopolitischen Spannungen (Nahost, Russland, OPEC). Oft Frühindikator für Risk-Off-Phasen.

V2TX — VSTOXX (Europa)

Europäisches Pendant zum VIX — misst die 30-Tage implizite Volatilität des Euro STOXX 50. V2TX > VIX deutet auf regionalen Europa-Stress hin.

Volatilitäts-Familie

VIX · VXN (Nasdaq) · RVX (Russell) · GVZ (Gold) · OVX (Öl)

Jeder dieser Indizes misst die erwartete Schwankungsbreite einer anderen Asset-Klasse. Wenn alle gleichzeitig steigen → marktweite Stress-Phase. Wenn nur einer ausreißt (z.B. OVX) → asset-spezifischer Schock. Hilft zur Einordnung, ob ein VIX-Spike vom S&P kommt oder importiert wurde.

Übersichts-Tabelle

Symbol Name Close Δ 1d Δ 5d Δ 20d Pct 63d Pct 126d Pct 252d SMA200 Status
PRE-MARKET CHECK

VIX-Lexikon — Was misst eigentlich was?

Die CBOE veröffentlicht ein ganzes Bündel von Volatilitäts-Indizes. Hier eine kurze Übersicht in einfacher Sprache:

VIX 30 Tage

Der Klassiker. Erwartete Schwankung des S&P 500 in den nächsten 30 Tagen, abgeleitet aus SPX-Optionspreisen. Auch „Angstbarometer“ genannt.

Wofür: Hauptmaß für Stress am US-Aktienmarkt. Werte < 15 = Sorglosigkeit, 15–25 = normal, 25–40 = nervös, > 40 = Panik.

Einordnung: VIX hoch (Pct > 60 %) → Volatilität teuer, Optionsprämien überdurchschnittlich. VIX tief (Pct < 20 %) → Volatilität günstig, Absicherung preiswert.

VIX1D 1 Tag

Erwartete Vola für nur einen Handelstag. Reagiert extrem stark auf Tagesnachrichten — Fed-Sitzungen, NFP, CPI-Daten.

Wofür: Day-Trading-Risiko und Event-Frühwarnung. Wenn VIX1D >> VIX → bevorstehendes Event eingepreist.

Einordnung: VIX1D-Spike vor Event → kurzfristige Optionen deutlich teurer. Nach dem Event fällt die Vola typischerweise schnell zurück („Vola Crush”).

VIX9D 9 Tage

Erwartete Vola der nächsten 9 Handelstage. Brücke zwischen Tages- und Monats-Vola.

Wofür: Im Verhältnis zum VIX zeigt er kurzfristigen Stress vs. Mittelfrist. VIX9D > VIX = akute Sorge.

Einordnung: VIX9D > VIX → kurzfristiger Stress höher als mittelfristig. VIX9D < VIX → kurzfristiges Umfeld ruhiger als der Monatsdurchschnitt.

VIX3M 3 Monate

Erwartete Vola für 3 Monate (~93 Tage). Ruhiger und träger als der VIX, weil längerfristige Optionen weniger panisch reagieren.

Wofür: Wichtigste Term-Struktur- Referenz. Verhältnis VIX/VIX3M zeigt Contango (< 1) oder Backwardation (> 1).

Einordnung: VIX/VIX3M < 0,95 (steiles Contango) → Terminstruktur normal, Roll-Yield positiv. Ratio > 1 (Backwardation) → akuter Stress, Terminstruktur invertiert.

VIX6M 6 Monate

Erwartete Vola für ein halbes Jahr. Praktisch immer höher als der Spot-VIX (Risikoprämie für die längere Zeit).

Wofür: Langfrist-Anker. Wenn VIX6M selbst stark steigt, verschlechtert sich die Stimmung nachhaltig — nicht nur kurzfristige Nervosität.

Einordnung: VIX6M steigt → der Markt rechnet mit anhaltender Unsicherheit. VIX6M stabil → kurzfristige Schwankungen werden als vorübergehend eingeschätzt.

VIX1Y 1 Jahr

Erwartete Vola für 12 Monate. Sehr stabil, fast wie eine „durchschnittliche Markterwartung“.

Wofür: Strukturelles Niveau. Wenn VIX1Y stark steigt → Markt rechnet mit länger andauernder Unsicherheit (z.B. Rezession).

Einordnung: VIX1Y deutlich über 20 → strukturell erhöhte Unsicherheit. VIX1Y unter 18 → entspanntes Marktumfeld, langfristige Volatilität niedrig.

VVIX VoV

Die Volatilität der Volatilität. Wie stark schwankt der VIX selbst? Berechnet aus VIX-Optionen.

Wofür: Risiko-Maß für Vola-Verkäufer. Hoher VVIX = der VIX kann jederzeit explodieren. Werte > 110 = nervös, > 130 = sehr nervös.

Einordnung: VVIX hoch (> 120) → VIX-Optionen teuer, hohe Unsicherheit über die künftige Richtung des VIX. VVIX niedrig (< 90) → VIX bewegt sich vorhersehbar, wenig Überraschungspotenzial.

SKEW

Absicherungs-Index. Misst die „Schiefe” der SPX-Optionspreise — wie viel mehr wird für tiefe Puts gezahlt als für gleichweit entfernte Calls.

Wofür: Absicherungs-Barometer. 100 = symmetrisch, 130 = leicht schief, > 140 = institutionelle Anleger sind stark abgesichert.

Einordnung: SKEW hoch (> 140) → institutionelle Anleger sind stark abgesichert. Das reduziert das Risiko unkontrollierter Kettenreaktionen. SKEW niedrig (< 120) → wenig Nachfrage nach Crash-Absicherung.

LTV Tail

Left Tail Volatility (Krishnan-Framework). Isoliert die Vola, die nur aus Crash-Puts kommt. Reiner als SKEW, weil andere Effekte rausgerechnet werden.

Wofür: Echtes Tail-Event- Signal. Wenn LTV im obersten 5 % seiner Historie ist → institutionelle Hedging-Welle aktiv.

Einordnung: LTV im Top-5 % → erhöhte Tail-Absicherungs-Nachfrage, Crash-Schutz teuer. LTV niedrig → niedrige Tail-Absicherungskosten. Beschreibend, keine Wertung.

OVX

Crude Oil Volatility — VIX-Pendant für WTI-Öl.

Wofür: Geopolitik-Indikator. Springt bei Nahost-Eskalation, OPEC-Entscheidungen, Russland.

Einordnung: OVX hoch → Ölmarkt nervös, Prämien überdurchschnittlich. Korreliert häufig mit erhöhter Vola bei Energie-Aktien.

GVZ

Gold Volatility — VIX-Pendant für GLD/Gold.

Wofür: Steigt in echten Krisen (Inflations-Schock, Bankenkrise). Ruhiges GVZ = Gold ist gerade kein Sicherheitshafen.

Einordnung: GVZ hoch → Gold-Markt nervös, Optionsprämien überdurchschnittlich. GVZ niedrig → Gold ruhig, kein akuter Sicherheitshafen-Bedarf.

VXN · RVX

VXN = VIX für Nasdaq 100 (Tech-lastig).
RVX = VIX für Russell 2000 (Small Caps).

Wofür: Sektor-Vergleich. VXN > VIX deutlich → Tech-Stress. RVX > VIX deutlich → Small-Caps unter Druck.

Einordnung: VXN/RVX hoch → Sektor-Vola überdurchschnittlich, Prämien erhöht. Spread-Verengung zum VIX → Sektor normalisiert sich.

V2TX (VSTOXX)

Der V2TX ist der europäische VIX — er misst die 30-Tage implizite Volatilität des Euro STOXX 50. Berechnet von STOXX/Eurex nach der gleichen Methodik wie der CBOE-VIX, aber auf Basis europäischer Index-Optionen.

Wofür: Europa-Angstbarometer. V2TX > VIX → Europa hat mehr Stress als die USA. V2TX/VIX-Spread zeigt regionale Risikoverschiebung. Typischerweise liegt V2TX leicht über dem VIX (EU-Risikoprämie).

Einordnung: V2TX-Spike (ohne VIX) → Europa-spezifischer Stress. V2TX/VIX-Spread hoch → regionale Risikoverschiebung Richtung Europa.

Volatilitäts-Risikoprämie — Hintergrund

Was ist die Volatilitäts-Risikoprämie?

Implizite Volatilität (was Optionen kosten) ist im Mittel höher als die tatsächliche Bewegung (was wirklich passiert). Diese Differenz nennt man die Volatilitäts-Risikoprämie (VRP) — ein gut dokumentiertes Phänomen am Optionsmarkt.

Wann ist implizite Vola hoch eingeordnet?

Wenn der VIX deutlich über seinem Durchschnitt liegt (Pct > 60 %), die Terminstruktur in Contango steht und der VIX über dem 200-Tage-Schnitt notiert. Die Live-Werte oben zeigen dieses Umfeld in Echtzeit — als Beschreibung, nicht als Handlungsempfehlung.

Wann ist implizite Vola niedrig eingeordnet?

Wenn der VIX unter seinem Durchschnitt liegt (Pct < 20 %), Backwardation aktiv ist oder Tail-Indikatoren (LTV/SKEW) Extremwerte zeigen. Die Optionspreise sind dann niedrig bzw. das Risiko überdurchschnittlich. Reine Einordnung.

Relevante Instrumente

VIX-Futures (VX), VIX-ETPs (SVXY, SVIX, UVXY), SPX-Optionen — jedes Instrument hat eigene Eigenschaften. Dieses Dashboard ordnet das Umfeld ein, nicht einzelne Instrumente.

Was ist die VIX-Zentrale?

Die VIX-Zentrale ist ein strukturiertes Dashboard zur täglichen Einordnung von Volatilität. Sie kombiniert VIX, VVIX und Termstruktur, um das aktuelle Marktregime und typische Marktdynamiken verständlich darzustellen. Die Einordnung basiert auf beobachtbaren Mustern im Optionsmarkt.

Der VIX allein reicht nicht aus, um das Marktrisiko zu verstehen. Erst die Kombination mit VVIX und Termstruktur ermöglicht eine fundierte Einordnung der aktuellen Volatilitätsdynamik. Dieses Dashboard bringt alle relevanten CBOE-Volatilitäts-Indizes in einen Zusammenhang — alle 30 Minuten aktualisiert, historisch eingeordnet und mit klarer Regime-Einschätzung.

Die Einordnung basiert auf typischen Marktmechanismen und beobachtbaren Mustern im Optionsmarkt. Alle Daten stammen direkt von CBOE-Indizes und werden täglich automatisiert verarbeitet.

VIX Erklärung — Kernaussagen zur Volatilität

Ein niedriger VIX bedeutet nicht automatisch ein geringes Risiko — insbesondere wenn gleichzeitig der VVIX steigt. Die VVIX Bedeutung liegt in seiner Funktion als Frühwarnsystem für VIX-Sprünge.
Die größten Risiken entstehen häufig in Übergangsphasen, wenn die Termstruktur an Stabilität verliert.
Contango beschreibt den Normalzustand der VIX-Termstruktur. Backwardation signalisiert akuten Stress und tritt nur in echten Krisen auf.
Die Volatilitäts-Risikoprämie (VRP) — die Differenz zwischen erwarteter und realisierter Volatilität — ist ein bekanntes, gut dokumentiertes Optionsmarkt-Phänomen (kein Renditeversprechen).
Die größten Verluste entstehen oft in scheinbar ruhigen Marktphasen. Niedrige Volatilität ist kein Signal für Sicherheit.

Häufige Fragen zu VIX & Volatilität

Was zeigt der VIX?

Der VIX (CBOE Volatility Index) misst die erwartete Schwankungsbreite des S&P 500 für die nächsten 30 Tage. Er wird aus SPX-Optionspreisen berechnet und gilt als wichtigstes Angstbarometer des Aktienmarkts. Werte unter 15 zeigen Sorglosigkeit, 15–25 ist normal, über 25 nervös, über 40 Panik.

Was bedeutet ein hoher VIX?

Ein hoher VIX (über 25) zeigt erhöhte Marktunsicherheit. Optionen sind teurer als üblich, was auf erwartete starke Kursbewegungen hinweist. Höhere Optionsprämien bedeuten zugleich höheres Risiko. Der VIX allein reicht nicht: erst in Kombination mit VVIX und Termstruktur entsteht ein vollständiges Bild.

Was bedeutet ein steigender VVIX?

Ein steigender VVIX zeigt zunehmenden Absicherungsdruck und höhere Unsicherheit im Optionsmarkt. Der VVIX misst die Volatilität des VIX selbst — also wie stark der VIX schwanken könnte. Werte über 110 gelten als nervös, über 130 als extrem. Ein hoher VVIX bei niedrigem VIX ist eine typische Divergenz, die auf bevorstehende Marktbewegungen hinweisen kann.

Was ist Contango und Backwardation beim VIX?

Contango beschreibt eine normale VIX-Termstruktur, bei der kurzfristige Volatilität niedriger ist als langfristige (VIX/VIX3M < 1). Das ist der typische Normalzustand am VIX-Future-Markt. Backwardation ist das Gegenteil: kurzfristige Vola übersteigt die langfristige, was auf akuten Marktstress hinweist. Backwardation tritt typischerweise nur in echten Krisen auf (z.B. COVID-Crash, August 2024).

Wie interpretiert man den VIX richtig?

Der VIX allein reicht nicht aus, um das Marktrisiko vollständig zu verstehen. Erst in Kombination mit VVIX (Schwankung des VIX), SKEW (Crash-Absicherung), Termstruktur (Contango/Backwardation) und LTV (Tail Risk) entsteht ein vollständiges Bild der aktuellen Volatilitätsdynamik. Percentile ordnen jeden Wert historisch ein: Pct 252 > 80 % = im obersten Fünftel des letzten Jahres.

Was ist die VIX-Termstruktur?

Die VIX-Termstruktur beschreibt die Preisstruktur von Volatilitäts-Futures über verschiedene Laufzeiten (VIX1D, VIX9D, VIX, VIX3M, VIX6M, VIX1Y). Sie dient als Indikator für Marktstabilität und erwartete Unsicherheit. Eine steigende Kurve (Contango) zeigt ein stabiles Umfeld, eine fallende Kurve (Backwardation) signalisiert akuten Stress.

Was ist die Volatilitäts-Risikoprämie (VRP)?

Die Volatilitäts-Risikoprämie ist die Differenz zwischen impliziter Volatilität (VIX) und realisierter Volatilität. Sie ist im Durchschnitt positiv — Optionen kosteten im historischen Schnitt mehr als die tatsächliche Marktbewegung. Das ist ein bekanntes, gut dokumentiertes Optionsmarkt-Phänomen — kein Renditeversprechen, keine Strategieempfehlung.

⚠ Keine Anlageberatung
Dieses Dashboard ist ein Denk-Werkzeug zu Schulungszweckenkeine Anlageberatung, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten. Alle Schwellenwerte sind Heuristiken / Marktfolklore, nicht statistisch optimiert und nicht unabhängig validiert; etwaige historische Beobachtungen sind kein Indikator für künftige Ergebnisse. Wer auf Basis dieser Inhalte handelt, tut das in eigener Verantwortung — Optionen und Volatilitäts-Produkte können zum Totalverlust führen. Triff eigene Entscheidungen, informiere dich gründlich oder konsultiere einen qualifizierten Berater.